ŁasztowniaKropka Mini CinemaOrtStettin
Innenraum des Kropka Mini Cinema mit Kinosesseln, Bildschirm und Tischbereich.

Kropka. Ein Labor für Emotionen.

Der beste AV-Raum der Stadt schreibt dir nicht vor, was du darin tun sollst. Er bietet einen 100-Zoll-Bildschirm, eine Magische Wand, Kinosessel, einen gemeinsamen Tisch und Privatsphäre. Der Rest gehört dir.

Bild
100-Zoll-Bildschirm
Raum
40 m² · 8 Sessel + 6 Plätze am Tisch
Adresse
Aleja Jana Pawła II 41 · Zentrum von Stettin
Die IdeeMöglichkeiten

Kropka wurde nicht für nur eine Art von Veranstaltung entworfen. Der Raum gibt Menschen gut ausgewählte Bausteine: ein großes Bild, Privatsphäre, bequeme Sessel, einen gemeinsamen Tisch und Technik, die sich dem Anlass anpasst. Er zeigt Möglichkeiten, ohne die Idee vorzuschreiben.

Als ich diesen Keller betrat, sah ich keinen Keller. Ich sah Kropka. Die Bilder, die ihr heute seht, hatte ich schon damals vor Augen.

In einem vernachlässigten Keller eines alten Stettiner Mietshauses entstand ein Ort, der die Freiheit eines Wohnzimmers mit der Wirkung einer großen Leinwand verbindet. Draußen führt die repräsentative Allee zum Rathaus. Drinnen beginnt die private Welt der Gäste.

Ein Raum, zwei verbundene Bereiche. In den Kinosesseln schaut man konzentriert. Am Tisch kann man reden, essen oder arbeiten und den Bildschirm weiterhin gut sehen.

Programm
  1. BILD100 Zoll und acht bequeme Kinosessel
  2. MAGIEEigenes Videomapping auf vier Bildflächen
  3. TISCHSechs Plätze und sechs Meter gemeinsame Arbeitsfläche
In der Kropka
Kinobereich der Kropka vom Eingang aus gesehen.
Zuerst war da das Produkt

Den fertigen Ort in einem leeren Keller sehen

Kropka war im Kopf fertig, lange bevor man den Ort fotografieren konnte.

Die Lage war erstklassig. Die Aleja Jana Pawła II führt durch das Zentrum von Stettin, am Ende der Sichtachse steht das Rathaus. Nur wenige Schritte tiefer begann jedoch ein vernachlässigter Keller eines alten Mietshauses.

Dort existierte von Anfang an ein konkretes Produkt: Kinobereich, gemeinsamer Tisch, warmes Licht, freigelegter Backstein und Technik als Teil des Innenraums. Zwei Jahre dauerte es, dieses Bild aus dem Kopf in die Wirklichkeit zu übertragen.

Deshalb wirkt Kropka nicht wie ein beliebiger Raum, der mit Mietausstattung gefüllt wurde. Jedes Element folgt einer Idee: Eine Gruppe bekommt den Ort ganz für sich und kann darin ihr eigenes Erlebnis bauen.

Arbeiten am dreidimensionalen Roboter Grindax an einem Entwicklungsplatz.
Labor der Emotionen

Zuerst das Experiment, dann die Reaktion

Kropka gibt Technologie etwas, das keine Testumgebung bieten kann: echte Menschen und ihre unmittelbare Reaktion.

Software für großes Fernsehen kann Millionen Menschen erreichen, doch sein Autor sieht nur selten die Emotionen auf der anderen Seite des Bildschirms. In der Kropka verschwindet diese Distanz. Eine Idee lässt sich im echten Raum starten und unmittelbar an Neugier, Lachen oder Konzentration prüfen.

Bei einer Kindervorstellung wartete die künstliche Intelligenz auf das Filmende. Nach einem kurzen Signal startete sie das vorbereitete Musikvideo und schaltete das Licht ein. Hinter dem einfachen Gespräch arbeitete ein eigenes System, das Fernseher, Projektor, Beleuchtung und Bildquellen verbindet.

Nicht jedes Experiment ist bereits eine fertige Funktion für Gäste. Auf der Werkbank entsteht unter anderem Grindax, ein dreidimensionaler Roboter, der für Gespräche mit Menschen entwickelt wird. Kropka ist deshalb keine Ausstellung fertiger Geräte, sondern ein Ort, an dem Technologie erst Charakter gewinnt.

Eltern und Kinder am Tisch, über dem die Magische Wand Zeichentrickbilder zeigt.
Eines der Experimente

Eine Wand, die den Menschen ihr Bild zurückgibt

Vier Flächen an der Backsteinwand werden zur Zeichentrickwelt, zum Erinnerungsalbum oder zur Kulisse eines Abends.

Im Alltag wirken sie wie helle Bilder über dem Tisch. Der Projektor setzt darauf ein einziges Bild, genau an vier getrennte Flächen angepasst. Die Technik bleibt unsichtbar, bis jemand seine eigene Geschichte startet.

Am Kindertag erschien ein mit dem Tablet aufgenommenes Foto auf der Wand. Nach fünfzehn Sekunden begann eine Zauberanimation, danach kehrte das Bild als Zeichentrickporträt zurück. Dasselbe funktionierte mit Kinderzeichnungen.

Bei Dorotas vierzigstem Geburtstag zeigte dasselbe System Fotografien aus ihrem Leben. Statt einer Zeichentrickwelt entstand ein lebendiges Album und eine persönliche Kulisse. Das Werkzeug blieb gleich. Verändert haben sich Geschichte und Emotion.

Kinder und Eltern bei einer privaten Filmvorführung in der Kropka.
Ein Film für Kinder

Neunzig Minuten Film. Neunzig Minuten Gespräch.

Die Kinder bekamen ihre eigene Vorstellung. Die Eltern bekamen vielleicht zum ersten Mal an diesem Tag Zeit für sich.

Vor der ersten Vorstellung war nicht sicher, ob die Kinder einen ganzen Film lang sitzen bleiben würden. Sie blieben. Das große Bild, die Kinosessel und das Gefühl einer echten Vorstellung taten ihre Wirkung.

Nur wenige Meter weiter saßen die Eltern am gemeinsamen Tisch. Sie konnten in Ruhe reden, essen und sich erholen, während sie die Kinder weiterhin im Blick hatten. Beide Bereiche funktionierten gleichzeitig, ohne einander zu stören.

Zu Hause sind neunzig Minuten ungestörtes Gespräch bei einem Treffen mit Kindern kaum möglich. Kropka trennte die Familie nicht. Der Ort gab jedem eine eigene Art, am selben Nachmittag teilzunehmen.

Gäste eines vierzigsten Geburtstags am gemeinsamen Tisch in der Kropka.
Ein vierzigster Geburtstag

Die erste Frage lautete: „Haben wir das wirklich nur für uns?”

Die Gäste erwarteten einen Veranstaltungsraum. Sie bekamen einen privaten Abend, der nach dem Schließen der Tür nur ihnen gehörte.

Am Anfang gab es Vorbereitungen, Fotos und die erste Überraschung. „Sind wir hier allein? Gehört das alles uns?” Diese Reaktion erklärt den Unterschied zwischen Kropka und einem gewöhnlichen Veranstaltungsraum.

Dorota betrat den Keller des alten Hauses und sah einen warmen, sorgfältig gestalteten Raum. Ihr Satz „Wie schön es hier ist, danke” war kurz, sagte aber alles über den ersten Eindruck.

Nach einer halben Stunde ging der Fotograf. Zurück blieben der gemeinsame Tisch, die eigene Musik, Fotografien auf der Magischen Wand und eine Gruppe ohne fremde Blicke. Privatsphäre war keine Zugabe. Sie war die Bühne des Abends.

Fußballübertragung auf dem 100-Zoll-Bildschirm in der Kropka.
Gemeinsam schauen

Eine private Tribüne im Zentrum von Stettin

Hundert Zoll, intensive Farben und die eigene Gruppe. Näher am Spielfeld ist man fast nur noch im Stadion.

Der große Bildschirm füllt das Sichtfeld, nimmt aber keine Freiheit. Es gibt keine fremden Tische, keine Schlange an der Bar und keinen Kampf um einen Platz mit guter Sicht.

Es bleibt ein privater Raum. Man kann das Bild anhalten, eine Pause machen und zum Spiel zurückkehren, wenn alle bereit sind. Ein Teil der Gruppe sitzt in den Sesseln, andere schauen vom Tisch aus.

Kropka versucht nicht, das Stadion zu ersetzen. Der Ort verbindet die Größe eines Sportbildes mit der Freiheit eines Treffens zu Hause, ohne die ganze Gruppe ins eigene Wohnzimmer zwängen zu müssen.

Kropka sagt den Menschen nicht, was sie bauen sollen. Sie zeigt die Bausteine. Die Idee gehört ihnen.